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12.06.2006

Vielfältiger Parcours de l'Europe beendete 6. Europäischen KünstlerInnenworkshop "Diversität und Rivalität" in der Cselley-Mühle Oslip

EU-Kulturkommissar Ján Figel' verwies auf die Vielfalt Europas in "Würde für alle und gegenseitigem Respekt"; Staatssekretär Franz Morak würdigte Initiative von Europaparlamentarierin Christa Prets

Am Sonntag, 11. Juni 2006 ist der 6. Ziel1-Kunst-Workshop des eu-art-network in der Cselley Mühle Oslip zu Ende gegangen. Die von der burgenländischen EU-Abgeordneten Christa Prets organisierte Veranstaltung war auch ein Beitrag zur derzeitigen österreichischen EU-Ratspräsidentschaft. Der eu-art-network Workshop wurde von MdEP Christa Prets 2001 ins Leben gerufen und findet seither jährlich statt.

Zehn Tage lang haben KünstlerInnen aller EU-Mitgliedsstaaten sowie Bulgarien und Rumänien ihre Reflexionen zum Thema des heurigen Workshops "Diversität und Rivalität" in Kompositionen, Skulpturen, Installationen, Grafiken und Bildern umgesetzt. "Es ist uns gelungen, aus jedem Land einen Vertreter zu bekommen, was zwar sehr aufwendig war und mit viel Koordination verbunden war. Aber letztlich hat es funktioniert!" zeigte sich Christa Prets erfreut. "Das ist wie bei einer großen Familie: Sie ist erst dann vollständig, wenn wirklich alle da sind!"

Die eindrucksvollen Ergebnisse wurden am 10. Juni 2006 beim so genannten "Parcours de l'Europe - Konzert und Vernissage" - den Ehrengästen und einem kunstinteressierten Publikum präsentiert.

Staatssekretär Franz Morak unterstrich die Rolle des Burgenlandes, das "als Grenzland zum ehemaligen Osten immer den kulturellen Austausch" gesucht hat. Der Workshop sei ein bedeutender Beitrag, um während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft "die Leistungen der Politik über Kunst zu vermitteln. Wer sind wir, wie werden wir wahrgenommen und wohin gehen wir, wurde über die Sprache der Kunst zum Ausdruck gebracht", so Morak.

Den Blick auf die Geschichte, "als Europa noch in Ost und West geteilt war", richtete EU-Kulturkommissar Ján Figel', der die EU als kulturell vielfältig charakterisierte, die aber nur dann als demokratische Gesellschaft funktionieren kann, wenn alle zusammen arbeiten. Die KünstlerInnen seien Protagonisten, von denen seit 2001, dem Beginn des 21. Jahrhunderts, wichtige Impulse ausgehen für ein besseres gegenseitiges Verständnis und mehr Respekt, schloss der EU-Kommissar.

"Die kulturelle Vielfalt Europas stellt sich uns als große Herausforderung und es gilt, sich den Problemen zu stellen und gemeinsam nach Antworten zu suchen für eine friedliche Zukunft", sagte EU-Abgeordnete Christa Prets bei der Begrüßung der KünstlerInnen und zahlreichen Gäste.

Die Ausstellung "Diversität und Rivalität" ist in Oslip bis zum 30. Juni zu sehen.
(Mo. bis Fr. 10.00 - 16.00 Uhr, Fr. und Sa. ab 17.00 Uhr & So. und Feiertag ab 14.00 Uhr)

Im Rahmen der Kulturpartnerschaft Land Burgenland - Stadt Bayreuth gibt es vom 4.-31.10.2006 in Bayreuth eine Präsentation - Konzert und Ausstellung mit den Ergebnissen der im Burgenland entstandenen Arbeiten.

Rückfragen an: Horst Horvath, 0664 358 1489
Wenn Sie Fotos benötigen, wenden Sie sich bitte an Hans Wetzelsdorfer
wetzelsdorfer.h@utanet.at, 0664 391 2744

KünstlerInneninfos

   

 

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